Party-Spiele: Fit für’s All mit Astronauten-Training

Der Fitness-Level-Test

Planst du gerade eine Astronautenparty? Dein Wohnzimmer wird gerade zum Raumfahrtzentrum umgebaut, weil du dort bald jede Menge kleine Astronauten mit verschiedenen Spielen bei Laune halten möchtest? Klar ist, wer ins All möchte, sollte fit sein. Deshalb geben wir dir hier einige Anregungen für Spiele und Übungen zu einem Fitness-Level-Test.

Das Auswertungsblatt

Damit jedes Kind einen Überblick über sein Level hat, kannst du vorbereitete Blätter mit dem jeweiligen Namen des Kindes verteilen. Auf dem Blatt sind die vier folgenden Fitness-Übungen aufgelistet. Neben jeder Übung kannst du später eine kurze Bewertung hinschreiben. Weil niemand enttäuscht sein soll, empfehlen wir zum Beispiel ein „T“ für „Topfit“ = ein besonders hohes Fitness-Level und ein „F“ für „Fit“. Natürlich kannst du auch andere oder keine Beurteilungen verwenden.

Die Übungen

Ob du für die kleinen Astronauten-Anwärter Turnübungen umfunktionierst oder Spiele einbaust, ist ganz dir überlassen. Je abwechslungsreicher, desto spannender ist es für die Kinder. Deshalb haben wir uns bei den folgenden Übungen für eine Mischung aus Sport und Spiel entschieden.

1. Körperliche Fitness – Teil 1

Alle Astronauten-Trainees stellen sich möglichst nebeneinander auf. Wer schafft es, 20 Sekunden lang so schnell wie möglich auf der Stelle zu laufen? Sobald alle stehen, halte den Timer bereit. Auf los geht’s los! Bei 20 Sekunden wird gestoppt. Haben alle die Übung durchgehalten? Jedem, der durchgehalten hat, kannst du nun ein „Topfit“ verleihen. Ein „Fit“ haben sich alle verdient, die mitgemacht haben.

2. Konzentration und Koordination

Bevor du mit diesem Spiel starten kannst, ist ein wenig Vorbereitung notwendig. Lege eine 5 – 8 Meter lange Schnur der Länge nach auf dem Boden aus. Dann benötigst du noch einen Suppenlöffel und einen kleinen Ball (z.B. ein Flummi oder ein Tischtennisball).
Nacheinander dürfen die die kleinen Weltraumfahrer nun auf der Schnur „balancieren“. Dabei halten Sie den Löffel, auf dem der Ball liegt. Der Ball darf nicht vom Löffel fallen. Wem das nicht auf Anhieb gelingt, der kann sich noch einmal hinten anstellen und es ein zweites Mal versuchen. Bis zu drei Versuche sind erlaubt. Alle, die es geschafft haben, erhalten ein „Topfit“, die anderen werden mit „Fit“ ausgezeichnet. Test bestanden!

3. Körperliche Fitness – Teil 2

Auch eine gute Dehnbarkeit ist ein Zeichen von körperlicher Fitness. Um herauszufinden, wie dehnbar die keinen Astronautenanwärter(innen) sind, stellen sich alle Kinder gerade hin, die Füße nebeneinander. Dann beugen sich alle nach vorne und versuchen mit den Händen den Boden zu berühren. Wem diese Übung gelingt, der hat sich auf jeden Fall ein „Topfit“ verdient. Aber auch die anderen sind immerhin so fit, dass sie für das Astronautentraining ausgewählt wurden und bekommen ein „Fit“ .

4. Gedächtnis

Nacheinander sprechen die Kinder schwierige Fantasiewörter nach, die du als Trainer oder die Kinder selbst vorgeben können. Das können Wörter sein wie „Karambalagabam“ oder „Hesiolaktorum“. Wir empfehlen drei Durchgänge. Wer mindestens zweimal richtig nachgesprochen hat, erhält dafür ein „Topfit“, die anderen ein „Fit“.

Damit ist unser Fitness-Level-Test für kleine Astronauten beendet. Wer möchte, kann natürlich weitere Übungen oder Spiele einbauen. Viel Spaß dabei!

Party-Motto: Schatzsuche

Der Evergreen für jeden Kindergeburtstag

Eine Schatzsuche ist immer ein Highlight beim Kindergeburtstag. Inzwischen gab es bei uns fünf Schatzsuchen mit unterschiedlichen Altersgruppen und jedes Mal waren die Kinder mit Begeisterung dabei. Bei unserer letzten Schatzsuche war der Jüngste 3 Jahre alt. Außerdem feierten auch zwei behinderte Kinder mit. Was soll ich sagen? Es hat alles super geklappt und die Kinder hatten Spaß.

Eine kurze Route für die Kleinen

Damit das Ganze für die Kleinen zwischen 3 und 5 Jahren nicht zu anstrengend oder zu langatmig wird, hatten wir uns eine sehr kurze Route überlegt. Diese führte quasi einmal um den Block mit dem Ziel: nächster Spielplatz. Dass wir auch bei leichtem Regen nach draußen gehen, war gar keine Frage. Weil wir die Eltern unserer kleinen Gäste vorab darauf hingewiesen hatten, dass die Kinder wetterfeste Kleidung brauchen, war das auch überhaupt kein Thema. Kein Kind beschwerte sich deswegen.

Jeder findet den Weg

Auf der Suche nach dem Schatz folgten die Kinder bunten Luftballons, die wir vorab in einigem Abstand voneinander an Bäumen und Laternenmasten angebunden hatten. Dabei befanden sich die Luftballons immer in Sichtweite voneinander. Unsere kleinen Gäste hatten viel Freude daran, immer wieder nach dem nächsten Luftballon Ausschau zu halten. Die Schnellsten warteten jedes Mal wie vereinbart auf die Nachzügler, bevor es zum nächsten Luftballon ging.

Auf zum Schatz!

Nachdem unsere Geburtstagsgruppe den Spielplatz erreicht hatte, wurde es dann doch nochmal knifflig. Jetzt mussten die Kleinen den Schatz suchen, den wir im Sand vergraben hatten. Das Versteck war mit kleinen Ästen markiert. Ein kleinwenig Hilfestellung war nötig, doch dann hatten die Kinder schließlich auch diese Hürde mit Bravour gemeistert. Dank der bereitliegenden Schaufel war die verbuddelte Box schnell ausgegraben. Danach hat sich die lustige Truppe friedlich zusammengesetzt, um genauer unter die Lupe zu nehmen, was sie da Tolles gefunden hat. In der Box befanden sich Schoko-Goldtaler und für jeden eine prall gefüllte Mitgebseltüte.

Nach dem bestandenen Abenteuer verbrachten die Kinder noch Zeit auf dem Spielplatz und tobten sich aus. Das war für uns und auch für die anderen Eltern eine feine Sache.

Noch ein paar Ideen zum Schluss

Natürlich gibt es jede Menge anderer Möglichkeiten, eine Schatzsuche für kleinere Kinder zu gestalten. Kreidepfeile zum Beispiel können mindestens genauso gut den Weg weisen. Bei einer unserer Geburtstagsfeiern setzte sich die Gruppe aus lauter ortskundigen Rackern zusammen. In dem Fall hatten wir die Luftballons als Markierung für einen Hinweis benutzt, aber nicht in Sichtweite voneinander aufgehängt. An jedem Luftballon hatten wir ein Foto vom Ort des nächsten Hinweises angebracht. Die Kinder haben alle Stationen ohne unserer Hilfe finden können. Dabei haben sie sich auch immer wieder beraten und auf diese Weise toll zusammengearbeitet.

Eines der Fotos zeigte nur den Opa eines der eingeladenen Kinder, was zunächst für Erstaunen sorgte. Als die Kindergruppe dann aber vor der Tür des Opas stand und er ihnen den letzten Hinweis aushändigte, nachdem er noch ein Ständchen eingefordert hatte, fanden das alle sehr lustig. Unerwartete Stationen wie diese sorgen für besonders viel Spannung und Spaß. Aber auch ohne solche Sonderaktionen war die Schatzsuche bisher bei all unseren Kindergeburtstagen der Höhepunkt der Party.

Marshmallow-Monsterparade

Viele kleine bunte Ungeheuer

Das brauchst Du

Für die Monsterparade

Monster Marshmallows

Für den Kuchen zum Verzieren

So geht’s

Der Kuchen

Wenn Du den Kuchen verzieren möchtest, überziehe ihn zunächst mit der Fondantdecke. Rolle dann den Rollfondant möglichst dünn aus. Stich oder schneide beliebige Formen zum Verzieren daraus aus (z.B. unterschiedlich große Kreise). Diese kannst Du mit etwas Zuckerguss auf den Kuchen kleben.

Die Monsterparade

Verteile für die Monstergruppe die Kokosraspeln auf so viele Schüsseln wie Du Lebensmittelfarben hast. Gib im Anschluss in jede Schüssel eine Farbe und vermische sie mit den Kokosraspeln. Spieße die Marshmallows auf die Schaschlikspieße. Nachdem Du die weiße Schokolade oder Kuvertüre in einem Topf geschmolzen hast, werden die Marshmallows zunächst ganz oder teilweise in die Schokolade und dann in Kokosraspeln einer Farbe getaucht. Klebe beliebig viele Monsteraugen auf, solange die Schokolade noch feucht ist. Dazu drückst Du die Augen so in die Kokosraspeln, dass sie an der feuchten Schokolade kleben bleiben. Zum Trocknen kannst Du die kleinen Monster zum Beispiel auf ein Blech oder Backpapier legen. Sobald sie getrocknet sind, kannst Du die „pelzigen“ Ungeheuer auf dem Kuchen verteilen.

Fertig ist der bunte Monsteraufmarsch!

Guten Appetit,
Deine Susann

Deine Susann