Monsterparty

Eine Monsterjagd für drinnen und draußen

Das war ein echtes Abenteuer! Zu seinem 8. Geburtstag wollte Moritz unbedingt eine Monsterparty veranstalten. Von den kultigen Ghostbusters inspiriert entschieden wir uns für eine Monsterjagd, die drinnen und bei jedem Wetter auch draußen stattfinden sollte.

Briefing im Wohnzimmer

Nachdem alle Gäste eingetroffen waren, setzten wir uns im Wohnzimmer zusammen und starteten mit einer kleinen Einführung auf unserer Leinwand. Den Kindern erklärten wir, dass sie heute den Auftrag hätten, ausgebüxte Monster zu finden und dingfest zu machen. Auf der Leinwand konnten sich die Jungs die entflohenen Monster ansehen. So wussten sie schon mal, wonach sie suchen mussten.

Das Fressmonster

Das erste Monster war leicht zu finden. Es befand sich in unserem Wohnzimmer und musste nur durch Füttern besänftigt werden. Dazu hatten wir einen Eimer als Fressmonster „verkleidet“. In diesen sollten die Kinder mit etwas Sicherheitsabstand gezielt Softbälle als Futter werfen. Jeder durfte sein Glück versuchen. Das Endergebnis war ein zufriedenes, zahmes Fressmonster.

Die Laserspinne

In der Zwischenzeit hatte sich im Flur die Laserspinne ein Netz gesponnen, um ihr gerade erbeutetes Diebesgut abzusichern. Hier hatten die Kinder die Aufgabe – möglichst ohne Berühren der neonfarbenen Wollfäden – jeweils einen Teil der Beute zurückzuholen. Kleine an die Wollfäden gebundene Glöckchen bimmelten, sobald sich ein Faden bewegte. Ganz ohne Berührung schaffte es zwar nicht jeder, trotzdem war es für alle ein Riesenspaß. Am Ende hielt jeder einen vor dem Lasermonster geretteten Monster-Kühlschrankmagneten in der Hand. Auf die Vorderseite der Magnete konnten die Kinder eigene Muster oder Gesichter kratzen. Dazu setzten sich alle an den Tisch, wo sie ganze 10 Minuten damit zubrachten, vollkommen ruhig ihre Monstermagnete zu verzieren. Das brachte Ruhe in die Gruppe und neue Energie für die folgenden Aufgaben.

Drei Neonmonster

Die nächste Aufgabe wartete im verdunkelten Wohnzimmer auf die Kinder. In Zweiergruppen traten Sie zur aktiven Monsterjagd an. Jeweils ein Teampartner bekam eine UV-Taschenlampe. Mit dieser konnten die mit Neonfarben bemalten Pappmonster perfekt ausgeleuchtet werden. Der zweite Teampartner bekam einen selbst gebastelten Ghostbusters-Rucksack mit einer daran verkabelten Nerf-Gun, um die Pappgestelle umzuschießen. Waren alle drei Monster besiegt, durften die Team-Partner wechseln. Danach kam die nächste Zweiergruppe an die Reihe. Auch das machte allen großen Spaß und sorgte für besonders viel Spannung. Nach diesem Abenteuer gab es erst einmal einen monstermäßigen Kuchen, kleine Marzipanmonster und verschiedene Getränke als Stärkung.

Fred Flachmann, Berta Blitz, Karl von Klostein und Riesen-Eddie

Auch die darauf folgende Monstersuche im Obergeschoss des Hauses fand im Dunkeln statt. Mit der UV-Taschenlampe konnten die Kinder diesmal als eine geschlossene Gruppe Monsterbilder finden. Dazu hatten wir mit einem UV-Stift Monster auf weißes Papier gemalt und die Blätter auf die weißen Wände verteilt. Auf den Bildern von Fred Flachmann, Berta Blitz, Karl von Klostein und Riesen-Eddie waren zusätzlich Bustaben vermerkt. Alle 4 Buchstaben mussten schießlich von den Jungs in die richtige Reihenfolge gebracht werden und ergaben das Wort „O F E N“.

Im Ofen fanden die Kinder eine Karte mit schleimig aussehenden Buchstaben und eine Karte mit Löchern. Mit Hilfe der UV-Lampe konnten die Kinder auch die mit UV-Stift gemalten Buchstaben zwischen den „Schleim“-Buchstaben entziffern. Sie ergaben den Namen eines der Spielplätze in unserer Nähe. Dorthin führte die Monsterjagd die kleinen Jäger als Nächstes. Die Lochkarte sollten sie mitnehmen.

Versteckte Info

Nachdem sich die Jungs angezogen hatten, rannten sie los. Auf dem Spielplatz entdeckten sie nach einigem Suchen ein Foto von einem der Spielgeräte als nächsten Hinweis. Dort fanden Sie ein Blatt mit jeder Menge Buchstaben. Nach einigem Nachdenken kamen die Kinder darauf, die mitgebrachte Lochkarte zu benutzen. Und siehe da: Die jetzt sichtbaren Buchstaben in den Löchern ergaben den Hinweis auf den nächsten Spielplatz (wir haben davon einige in der Nähe).

Das Finale – Grüner Grummelkopf

Beim Spielplatz angekommen, mussten die Kinder eine ganze Weile suchen bis sie das an einen Baum gefesselte giftgrüne Monster gefunden hatten. Das Monster entpuppte sich als flauschiger Rucksack, in dessen Innerem die Jungs prall gefüllte Mitgebseltüten für alle fanden. Natürlich wurden die Papptüten sofort aufgerissen, um den Inhalt zu erkunden. Neben süßen Leckereien fanden die Jungs auch jeweils eine Gummimonster-Fingerpuppe. Mit ihren Schätzen kehrte die Geburtstagsgruppe wieder zurück zu unserem Haus. Dort setzten sich alle gleich an den Tisch, um sich zu unterhalten, Quatsch zu machen und Monsterpuppen zu tauschen. Währenddessen starteten wir im Wohnzimmer die Musik für unsere Kinderdisco, wo die erfolgreichen Monsterjäger die Party schließlich ausklingen ließen.

Article by Susann Fackler

Hi, ich bin Susann! Ich schreibe leidenschaftlich gerne Geschichten, spiele Geige, bin bekennender Lego-Fan und bin für jeden Spaß zu haben!

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